Businessmeetings auf Italienisch

DREFA MSG präsentiert sich zu den "Giornate dell'Audiovisivo e delle Telecomunicazioni" in Rom

21. März 2011: Während sich Scharen locker gekleideter Touristen vor dem Petersdom drängen oder sich vor dem Colosseum gegenseitig fotografieren, sitzen Patrik Albus, Geschäftsführer der MSG, und Peter Zenk, Leiter Digitalisierung, in Schlips und Anzug im Konferenzraum des Hotels Royal Santina. Hier herrscht allerdings dieselbe Geräuschkulisse, wie vor den Sehenswürdigkeiten Roms: Italienisch, Englisch und Deutsch gehen munter durcheinander, es wird gestikuliert, gelacht. Die Businessmeetings zwischen italienischen und deutschen Firmen der Medien- und Kreativindustrie sind in vollem Gange. Möglich wurde diese erste Kontaktaufnahme mit dem italienischen Markt durch ein gemeinsames EU-Vermarktungshilfeprojekt (VHP) des deutschen Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie sowie der italienischen Region Latium.

Beide Seiten haben bestmögliche Vorbereitung geleistet: Firmenprofile wurden erstellt und nach der Sondierung konkreter Interessenten die Firmenkontakte ausgetauscht. Am Ende stehen nun die Businessmeetings im römischen Hotel, bei denen sich die deutschen Firmen präsentieren und auf mögliche italienische Kooperationspartner treffen. Im Falle der DREFA MSG hatten die Organisatoren vor Ort, die italienische Partneragentur von German Films, a-pictures, sowie die Italienische Handelskammer für Deutschland mit ihrem Leipziger Büro, ganze Arbeit geleistet: acht potentielle italienische Partner wollten über Filmsicherung, Audiodigitalisierung und über MIRAAN sprechen. Schnell kristallisierte sich heraus, mit wem mögliche Kooperationen angebahnt werden könnten. Zwei Firmen aus Rom und der Region Latium  wurden durch Patrik Albus eingeladen, sich in Leipzig und Halle selbst ein Bild vom Portfolio der DREFA MSG zu machen.

Führung durch Cinecittà

Zu technischen Fachgesprächen kam es noch an anderer Stelle: während die ungefähr 30 Teilnehmer am VHP eine Führung durch die Studios der Cinecittà - dem italienischen Hollywood - erlebten, war die Delegation der DREFA MSG schon einen Schritt weiter. Edoardo Ceccuti, Leiter des Historischen Archivs der Cinecittà, des Istituto Luce, hatte sich aufgrund erfolgreicher Vorkontakte bereit erklärt, die Türen zu den Beständen der ältesten europäischen Filmstadt zu öffnen. Mit dem Leiter der Digitalisierung, Luigi Oggianu, und einem begleitenden Techniker tauschte Peter Zenk Informationen und Kniffe aus.

Im kleinen Kinosaal des Istituto Luce flimmerte die eigens angelegte Präsentation der DREFA MSG im besten Italienisch über die Leinwand und erntete besonders bei den Passagen zur Nassabtastung fachlichen Beifall. Auch hier wurde eine Einladung nach Leipzig ausgesprochen, wenn im November der Deutsch-Italienische Stammtisch der IHK Leipzig zum Thema italienische Medienwirtschaft tagen wird. Ebenso war der Bereich Audiodigitalisierung der Cinecittà, die Digital Factory, zu ersten Gesprächen bereit. Diese Sparte der Cinecittà ist bereits seit einigen Jahren privatisiert und derzeit mit der Postproduktion von vor Ort realisierter Filme, darunter zahlreiche europäische oder amerikanische Koproduktionen, gut im Geschäft.

Turin im Mai

Drei prall gefüllte römische Tage endeten mit einem Abendempfang beim Ersten Gesandten der Deutschen Botschaft in Rom, der mit seiner Zuständigkeit im Bereich Wirtschaft Schirmherr des Projektes war.

Zum Beweis, dass übrigens doch nicht alle Straßen nach Rom führen, stehen für Patrik Albus und Peter Zenk im Mai nochmals Gespräche in Turin an. Diesmal wird die DREFA MSG zu Gast beim staatlichen italienischen Fernsehen, der RAI, sein. Viva Italia! 

 

 

BILDER ZUR PRESSEMITTEILUNG

Das Pantheon in Rom (Bild: Nadja Hilbert)
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